Google ads
Egal ob klassisches Shopping oder Performance Max: Beide Kampagnentypen laufen über denselben Merchant-Center-Feed. Ein unvollständiger oder schlecht strukturierter Feed limitiert die Performance stärker als jede Gebotseinstellung.
| Kriterium | Standard Shopping | Performance Max |
|---|---|---|
| Kontrolle über Platzierungen | Hoch | Gering (Google steuert automatisch) |
| Abgedeckte Kanäle | Nur Google Shopping/Suche | Shopping, Suche, Display, YouTube, Gmail, Discover |
| Reporting-Tiefe | Detailliert je Produkt | Aggregiert, weniger granular |
| Empfehlung 2026 | Für Preistransparenz und Kontrolle | Für Reichweite bei sauberem Feed |
Statt sich zwischen Shopping und Performance Max zu entscheiden, fahren die meisten erfolgreichen Shops eine Kombination: Performance Max für die automatisierte Reichweite über alle Google-Kanäle, ergänzt um eine schlanke Standard-Shopping-Kampagne für granulare Kontrolle bei margenstarken oder strategisch wichtigen Produkten, plus eine separate Branded-Search-Kampagne, damit Markensuchen nicht ungewollt vom Performance-Max-Budget mit abgedeckt werden. Für Unternehmen im Raum Oldenburg haben wir diese Struktur im Detail auch in unserem Artikel zur Google-Shopping-Betreuung in Oldenburg beschrieben.
Branchenübliche Richtwerte für den Google-Ads-ROAS im E-Commerce liegen häufig zwischen 2,5x und 4x, abhängig von Marge, Branche und Kampagnentyp. Wie Sie daraus Ihren individuellen Ziel-ROAS ableiten, erklären wir im Detail im Artikel Google Ads ROI berechnen.
Weil Performance Max stark automatisiert läuft, verzichten viele Shops komplett auf manuelle Kontrolle. Ohne sauberes Conversion-Tracking (siehe Tracking-Grundlagen und Consent Mode v2) optimiert der Algorithmus jedoch auf die falschen Signale – das Ergebnis sind teure Fehloptimierungen, die oft erst nach Wochen auffallen.
Nicht zwingend, aber empfehlenswert, wenn Sie bei bestimmten Produkten mehr Kontrolle über Gebote und Platzierungen behalten wollen.
Preise und Verfügbarkeiten sollten mindestens täglich synchronisiert sein; Titel, Beschreibungen und Bilder lohnt es sich, alle paar Monate zu überprüfen, beginnend bei den Top-Sellern.
In der Praxis meist die Top-Verkäufer zuerst: GTIN ergänzen, Titel nach der Formel Marke + Produkttyp + Attribut optimieren und Bilder auf die Google-Vorgaben bringen, bevor größere Struktur-Änderungen an den Kampagnen vorgenommen werden.
Offizielle Spezifikation für Produktdaten: Google Merchant Center Help – Product Data Specification.