Google Strategie

Das Wichtigste in Kürze

  • Agenturhonorare für professionelle Betreuung starten für kleine und mittlere Unternehmen häufig bei ca. 500–1.000 € netto pro Monat, zusätzlich zum eigentlichen Werbebudget.
  • Als reines Werbebudget (Ad Spend) sollten regionale Dienstleister meist mindestens 500–800 € pro Monat einplanen, um belastbare Daten zu sammeln.
  • Die Kosten pro Klick unterscheiden sich stark nach Branche – von wenigen Cent bis über 6 € in stark umkämpften Feldern wie Recht oder Versicherung.
  • Feste monatliche Pauschalen (Retainer) haben prozentuale Erfolgsbeteiligungen am Werbebudget weitgehend abgelöst, da sie transparenter sind.

Woraus sich die Kosten zusammensetzen

Die Gesamtkosten für Google Ads bestehen immer aus zwei getrennten Posten: dem Werbebudget, das direkt an Google fließt und die Sichtbarkeit Ihrer Anzeigen steuert, und der Betreuungsgebühr an die Agentur oder den Freelancer für Einrichtung, Optimierung und Reporting. Wer diese beiden Posten vermischt, unterschätzt häufig, wie viel tatsächlich fürs reine Werben zur Verfügung steht.

Realistische Budgets nach Unternehmensphase

PhaseWerbebudget/MonatZiel
Einstieg/Testca. 500–1.000 €Erste Daten sammeln, Zielgruppen validieren
Wachstumca. 1.000–3.000 €Stabile Anfragen, Kampagnen ausbauen
Skalierung3.000 €+Mehrere Kampagnentypen, Region/Branche ausweiten

Diese Spannen sind Richtwerte für lokale Dienstleister und kleine B2B-Unternehmen – für stark umkämpfte Branchen oder überregionalen E-Commerce liegen die sinnvollen Startbudgets oft deutlich höher.

Was die Kosten pro Klick beeinflusst

Der Klickpreis (CPC) hängt vor allem vom Wettbewerb um ein Keyword ab. Eine ausführliche Übersicht dazu, welche Branchen aktuell zu den teuersten zählen, finden Sie in unserem Artikel Die teuersten Google-Ads-Branchen 2026.

Regionale Besonderheit: Nordwesten vs. Metropolen

In Bremen, Oldenburg und dem übrigen Nordwesten liegen die Klickpreise für viele lokale Suchbegriffe spürbar unter dem Niveau von München, Hamburg oder Frankfurt – schlicht weil weniger Unternehmen um dieselben Suchanfragen konkurrieren. Das bedeutet: Mit einem vergleichsweise kleinen Budget lässt sich hier oft schon eine sehr gute Sichtbarkeit erzielen. Konkrete Zahlen für die Region finden Sie in unseren Google-Ads-Benchmarks für Bremen und im Artikel zu den Lead-Kosten in Bremen.

Wie Sie das passende Budget für sich finden

Statt sich an einer pauschalen Zahl zu orientieren, lohnt sich der Weg über Ihren eigenen Kundenwert: Wie viel darf ein Lead oder ein Verkauf maximal kosten, damit sich die Investition lohnt? Wie Sie das systematisch durchrechnen, zeigen wir im Artikel Google Ads ROI berechnen. Wenn Sie unsicher sind, was ein realistisches Budget für Ihr konkretes Vorhaben wäre, ordnen wir das im Rahmen unserer Consulting-Leistungen gerne unverbindlich für Sie ein.

Häufige Fragen

Kann ich mit 500 € im Monat überhaupt etwas erreichen?

Für lokale Dienstleister in weniger umkämpften Branchen ja – für stark umkämpfte oder margenschwache Bereiche ist dieses Budget meist nur für erste Tests ausreichend.

Zahle ich zusätzlich zum Werbebudget noch Google-Gebühren?

Nein, das Werbebudget, das Sie festlegen, ist bereits der volle Betrag, den Google für Klicks abrechnet. Zusätzliche Kosten entstehen ausschließlich durch die Betreuungsgebühr der Agentur oder des Freelancers.

Wie schnell sollte ich mein Budget erhöhen?

Erst wenn eine Kampagne über einen ausreichenden Zeitraum stabile, profitable Ergebnisse zeigt. Ein zu schneller Budgetsprung erschwert es dem System, Gebote sauber zu lernen.

Quelle für allgemeine Budget-Einstellungen: Google Ads Hilfe – Tagesbudget festlegen.

Lassen Sie uns prüfen, welches Potenzial in Ihren Google Ads steckt.

In einem unverbindlichen Erstgespräch analysieren wir Ihre aktuelle Situation und zeigen konkrete Optimierungs- und Wachstumsmöglichkeiten auf.
September 7, 2026
Lesezeit: 6 Minuten